Endlich ist es soweit: Der perfekte Gin ist gebrannt, gelagert, heruntergesetzt, abgefüllt, verschlossen, etikettiert und versandbereit. Doch bis es soweit war, vergingen viele Monate.

 

Der erster Gin Versuch endete in einer dezent muffigen Spirituose, die zwar einem Gin ähnelte jedoch keine Geschmacksexplosion in der Nase und Gaumen auslöste. Auch der zweite Versuch war nicht viel besser. Dies war Grund genug, das Geheimnis eines perfekten Gins genauer zu ergründen.

 

Kirschbäume gibt es in Allenwinden genug, daher ist es naheliegend als Basis nicht den geschmacksneutralen Ethylalkohol zu verwenden sondern hochwertigen selbstgebrannten und über Jahre in der Korbflasche, unter Lichtausschluss, gelagerten Kirsch. In der Brennblase ist die Mindestmenge ca 20 Liter und da man für die Versuche nicht jedesmal Unmengen von hochwertigen Kirsch verbrennen wollte kam ein Probedestilliergerät in den Einsatz. Dies ermöglichte mit einer Mikrowaage Kleinstmengen mit verschiedenen Botanicals und verschiedenen Methoden zu brennen, zu vergleichen und zu optimieren. Schlussendlich waren es über 40 Rezepturen, bis die perfekte Kombination eruiert wurde.

Wichtig war dabei, dass es eine Balance gibt, zwischen fruchtig, blumig und würzig und die meisten Botanicals auf Hof Allenwinden wachsen.

 

Neben dem klassischen Wachholderaroma sind für die fruchtige Note Zitronen, Aprikosenkerne und Szechuanpfeffer zuständig, für die blumige Note Lavendel und Damaszener Rosen und für die würzige Note Koriander und Angelikawurzel.

Die Kirschnote vom Basisalkohol wird zwar stark übertönt, gibt aber dem Gin eine gewisse Tiefe und rundet das Bouquet in der Nase, wie auch dem Gaumen perfekt ab.

 

Die Anzahl Gin ist beschränkt und ist (jetzt noch) hier verfügbar: http://hofallenwinden.ch/produkt/drygin/